Equal Pay Day

Aufruf zum Equal Pay Day 2015

Aktionstage

Aufruf zum Equal Pay Day 2015

Gemeinsame Kundgebung in Berlin

Noch immer durchschnittlich 22 Prozent weniger Entgelt als Männer – für gleiche oder gleichwertige Arbeit. Das ist die Realität für erwerbstätige Frauen in Deutschland.

DGB-Logo zum Equal Pay Day Deutscher Gewerkschaftsbund Equal Pay Day: Recht auf Mehr!

Damit ist die Entgeltlücke hierzulande nahezu konstant und größer als in den meisten EU-Ländern. Auch wenn Frauen genauso viel und genauso gut arbeiten wie ihre männlichen Kollegen, ihr durchschnittliches Entgelt ist weiter deutlich geringer. Das muss sich ändern.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Frauenrat und der Sozialverband Deutschlands rufen am diesjährigen Equal Pay Day zu einer gemeinsamen Kundgebung auf:

  • 20. März 2015, 12 bis 13 Uhr
  • Brandenburger Tor, Pariser Platz, 10117 Berlin

Am Rednerpult werden erwartet:

  • Reiner Hoffmann, Vorsitzender des DGB
  • Mona Küppers, stv. Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
  • Edda Schliepack, Mitglied im Präsidium des SoVD
  • Manuela Schwesig, Bundesministerin Familien, Senioren, Frauen und Jugend (angefragt)
  • Vertreter_innen der im Bundestag vertretenen Parteien

Einen aktuellen Ablauf und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website der Frauen im DGB.

Frauen haben “Recht auf Mehr!“

Wir fordern:

  • die Einhaltung bestehender Tarifverträge und die korrekte Anwendung des gesetzlichen Mindestlohns als Lohnuntergrenze, weil Frauen besonders häufig für Dumpinglöhne arbeiten müssen.
  • einen Rechtsanspruch auf Rückkehr aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung, damit Frauen nach einer familienbedingten Reduzierung ihre Arbeitszeit wieder aufstocken können.
  • gesetzliche Regelungen zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit, damit Unternehmen verpflichtet werden, ihre Entgeltpraxis geschlechtergerecht zu gestalten.
  • alle Arbeitsverhältnisse sozial abzusichern, um alle Beschäftigten bei der Durchsetzung ihres Anspruches auf Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bei vielem anderen mehr zu unterstützen.