Frauenförderung

Frauen in Führungspositionen

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Frauen in Führungspositionen

22 Prozent Frauenanteil in Aufsichtsräten, Regulierungen und Mitbestimmung setzen Impulse

Frauen sind mit einem Anteil von 22 Prozent in den Aufsichtsräten börsennotierter deutscher Unternehmen weiter deutlich in der Minderheit. (Quelle: Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung vom 08. März 2016)

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Immerhin hat sich dieser Anteil im Laufe eines Jahrzehnts aber gut verdoppelt, zeigt eine aktuelle Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung.

Neben regulatorischen und gesetzgeberischen Maßnahmen, die auf eine stärkere Beteiligung von Frauen an der Unternehmensspitze zielen, wirkt auch die Arbeitnehmermitbestimmung als Schrittmacher:

In mitbestimmten Aufsichtsräten ist der Frauenanteil rund zehn Prozentpunkte höher als in Gremien, in denen nur Vertreter der Anteilseigner sitzen.

Und auch ein Blick auf die vergangenen zehn Jahre zeigt, dass Regulierungen zumindest gewisse Impulse setzen. 2005 betrug der Anteil der Aufsichtsrätinnen in den 160 in den vier Börsensegmenten DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX gelisteten Unternehmen 10,2 Prozent.

Bei diesem Niveau blieb es bis 2010. Damals wurde der Deutsche Corporate Governance Kodex um die Empfehlung erweitert, "eine angemessene Beteiligung von Frauen im Vorstand und Aufsichtsrat" umzusetzen.

Während der prozentuale Anteil der weiblichen Vorstände einstellig blieb, stieg die Zahl der Frauen in den Aufsichtsräten daraufhin kontinuierlich an.

Ende 2015 hatten nach aktueller Auswertung Frauen 368 von 1674 Mandaten inne. Das entspricht einer Quote von 22 Prozent.

Die vollständige Pressemitteilung zum Thema gibt es auf der Website der Hans-Böckler-Stiftung.