Existenzsicherung

Rente – gemeinsam sind wir stark

Existenzsicherung

Rente – gemeinsam sind wir stark

Der DGB startet eine großangelegte Kampagne für eine Kehrtwende in der Rentenpolitik
Pfandflaschen sind keine Altersvorsorge! Foto: Stefan Zimmer, z-wie-zimmer.de Tickende Zeitbombe Rente: Eine ganze Generation ist von Altersarmut bedroht

Eine Kehrtwende in der Rentenpolitik ist dringend nötig. Dafür treten die Jungen und die Älteren in ver.di gemeinsam ein. Und ab September die Gewerkschaften zusammen in der DGB-Rentenkampagne. (Textauszüge von Maria Kniesburges für ver.di publik)

Da jeder dritte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahr 2012 weniger als 2.500 Euro brutto verdient habe, so rechnete ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske vor, würden 11 oder gar 12 Millionen Beschäftigte nicht einmal eine Rente auf Hartz IV-Niveau erreichen können.

"Was da tickt, ist keine demographische Zeitbombe, sondern eine soziale Zeitbombe, und die muss unter allen Umständen entschärft werden", so Bsirske. Dabei stehe für ver.di wie auch für die übrigen DGB-Gewerkschaften eine Stärkung der gesetzlichen Alterssicherung an oberster Stelle. "Entscheidend ist und bleibt die gesetzliche Rente", sagte Bsirske, da helfe auch die Riester-Rente nicht, denn die sei gescheitert.

Zu dem Ziel, die gesetzliche Rente wieder stark zu machen, gehört auch die Forderung der Gewerkschaft, Zeiten des Niedriglohnbezugs in einem Erwerbsleben und Zeiten der Arbeitslosigkeit bei der Berechnung der gesetzlichen Rentenansprüche aufzuwerten.

Und sozialpolitisch vernünftige Regelungen, die es längst schon einmal gab, sollen künftig wieder Geltung erhalten: "Die Rente nach Mindesteinkommen – so wie es sie schon einmal gab – würde helfen, Altersarmut wirkungsvoll entgegenzuwirken. Das würde insbesondere vielen Frauen, Arbeitslosen und Menschen mit geringen Löhnen helfen", sagte der ver.di-Vorsitzende.

Hier geht es zum vollständigen Artikel von Maria Kniesburges für ver.di publik.