Leben & Arbeit

Hausfrau werden? Kein Wunder, dass das wieder boomt!

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Hausfrau werden? Kein Wunder, dass das wieder boomt!

Die Kolumnistin Silvia Follman fragt sich, ob diese Retraditionalisierung gut gehen kann
Mutter und Tochter beim Kuchen backen SeanPrior, clipdealer.de Mutter und Tochter beim Kuchen backen

In ihrer Twentysomething-Kolumne schreibt Silvia Follmann über alles, was ihr gerade durch den Kopf geht. Zum Beispiel über das Comeback des Modells "Hausfrau". (Textauszüge von Silvia Follmann für Edition F)

"Der Wunsch nach einem Leben als Hausfrau war in den letzten 20 Jahren ziemlich verpönt, kommt aber jetzt wieder mit Karacho zurück – ganz besonders unter jungen Akademikerinnen.

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Und auch die Forschung zeigt: Frauen machen heute zwar das bessere Abitur und häufig auch das bessere Studium, aber sobald Kinder ins Spiel kommen, zählt das bei den allermeisten nicht mehr. Denn auch wenn die Chancen auf Karriere immer besser werden, gibt es eben noch eine andere Wahrheit: Ein wirklicher Wandel der Geschlechterrollen hat in Beziehungen überhaupt nie stattgefunden.

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Da kommt mir übrigens ein wunderbares Foto (das ich leider nicht mehr auftreiben konnte) einer Demo für mehr Gleichberechtigung in den Sinn, bei der eine Frau um die 85 Jahre ein Schild hochhält, auf dem steht: „Ich kann nicht glauben, dass ich für den Mist immer noch demonstrieren muss.“ Lustig, nicht wahr? Aber leider auch nur für einen Augenblick.

Doch zurück: Ja gut, ich hab’s kapiert: Die Frauen wollen also wieder hauptberuflich an den Herd – und das Modell „Vater in Vollzeit, Mutti maximal in Teilzeit“ ist einfach das Angesagteste, was unser Land in Sachen Arbeit aktuell zu bieten hat. Finden also offensichtlich viele prima. Was nörgele ich kinderlose arrogante Frau dann eigentlich rum? Tue ich ja gar nicht! Denn wer soll ihnen das eigentlich verübeln?"

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Warum das traditionelle Modell auch die Generation Y begeistert und wieso das Modell Hausfrau eben auch Schattenseiten hat: Hier geht es zum vollständigen Beitrag aus der Kolumne von Silvia Folmann für EditionF.