Frauen gegen Altersarmut

Unsere Bündnis-Partnerinnen stellen sich vor

Rente

Unsere Bündnis-Partnerinnen stellen sich vor

Fotos und Statements unserer Mitstreiterinnen gegen Altersarmut
  • Edda Schliepack, Frauensprecherin SoVD

    Edda Schliepack Privataufnahme Edda Schliepack (Frauensprecherin des SoVD)

    „Die meisten, die im Niedriglohnbereich arbeiten, sind Frauen.

    Allein deshalb tragen sie ein besonders hohes Risiko, im Alter arm zu sein.

    Denn die Weichen für eine armutsfeste Alterssicherung werden früh gestellt – im Erwerbsleben.

    Wer in dieser Phase zu wenig Geld verdient, steht später im Abseits.

    Hinzu kommt die ungleiche Bezahlung im Vergleich zu Männern.

    Auch dieser Nachteil stellt die Frauen später schlechter.

    Und das darf nicht so bleiben.

    Deshalb kämpft der Sozialverband SoVD für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und gegen Minijobs!“   

  • Susanne Kahl-Passoth, Vorsitzende Evangelische Frauen in Deutschland e.V.

    Susanne Kahl-Passoth, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. Privataufnahme Susanne Kahl-Passoth (Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V.)

    „Wer sich sein ganzes Leben abrackert, sollte eine auskömmliche Altersrente haben, nicht von staatlichen Leistungen abhängig sein und auch mal in den Urlaub fahren können!“

  • Mona Küppers, Vorsitzende Deutscher Frauenrat e.V.

    Mona Küppers (Vorsitzende des Deutschen Frauenrats e.V.) Privataufnahme Mona Küppers (Vorsitzende des Deutschen Frauenrats e.V.)

    "Die Etablierung einer gleichstellungspolitisch fairen Alterssicherung ist eine unserer Kernforderungen. Dafür setzen wir uns ein!

    Dass Frauen im Durchschnitt beinahe zwei Drittel weniger Rente erhalten als Männer ist ein Armutszeugnis sowie ein gesellschafts- und gleichstellungspolitischer Skandal!

    Frauen leisten in ihren Lebensverläufen viele Stunden gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit, viele davon unbezahlt. Nur die gesetzliche Rentenversicherung ist in der Lage, diese Leistungen auch in der Alterssicherung abzubilden.

    Kapital gedeckte Altersversorgungen – seien es private oder betriebliche Rentenversicherungen – sind für Frauen keine Lösung. Ein Großteil hat weder ausreichend Einkommen, um privat vorsorgen zu können, noch Zugang zu betrieblichen Altersversorgungen.

    Stattdessen ist die gesetzliche Rentenversicherung wieder lebensstandardsichernd auszurichten.

    Wir erwarten, dass die politisch Verantwortlichen jetzt tätig werden!"

  • Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende Deutscher Gewerkschaftsbund

    Elke Hannack (stellvertretende Vorsitzende Deutscher Gewerkschaftsbund) Privataufnahme Elke Hannack (stellvertretende Vorsitzende Deutscher Gewerkschaftsbund)

    "Wir machen uns stark für eine bessere Alterssicherung von Frauen.

    Das ist wichtig, weil es meist Frauen sind, die die Altersarmut trifft!

    Frauen arbeiten oft unfreiwillig in Teilzeit, dazu oft im Niedriglohnsektor, oftmals sind ihre Erwerbsbiografien unterbrochen. Letztlich führt dies zu Renten unterhalb des Grundsicherungsniveaus.

    Ein würdevolles Leben im Alter sieht anders aus!

    Deswegen wollen wir die gesetzliche Rente stärken.

    Denn nur mit der gesetzlichen Rente gibt es einen sozialen Ausgleich.

    Nur die gesetzliche Rente kann Ungleichheiten zwischen Frauen und Männer im Erwerbsleben zumindest ein Stück weit ausgleichen!"

  • Stefanie Nutzenberger, Bundesvorstandsmitglied ver.di

    Stefanie Nutzenberger, Bundesvorstandsmitglied der ver.di Kay Herschelmann Stefanie Nutzenberger (Bundesvorstandsmitglied der ver.di)

    "Die Rente ist der Spiegel des Erwerbslebens, aber Entgeltgleichheit – also gleiches Geld für gleiche und gleichwertige Arbeit – ist noch immer in weiter Ferne.

    Wir brauchen dringend die Aufwertung von frauentypischen Berufen, dafür kämpfen wir auch in unseren Tarifverhandlungen. Aber auch die Politik muss reagieren und die Allgemeinverbindlichkeitserklärung für Tarifverträge erleichtern.

    Chancengleichheit und ein eigenständiges existenzsicherndes Einkommen sind die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben. Um das zu verwirklichen, brauchen wir bessere Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

    Altersarmut muss bekämpft werden und die gesetzliche Rente muss zum Leben reichen!"

  • Marianne Bäumler, Vizepräsidentin Katholischer Deutscher Frauenbund

    Marianne Bäumler (Vizepräsidentin Katholischer Deutscher Frauenbund) Privataufnahme Marianne Bäumler (Vizepräsidentin Katholischer Deutscher Frauenbund)

    „Der Katholische Deutsche Frauenbund setzt sich für den Ausbau eigenständiger Rentenansprüche von Frauen ein.

    Gleichzeitig müssen Phasen mit (hauptsächlicher) Übernahme von Sorgearbeit in den Lebensverläufen von Frauen und Männern möglich sein, ohne zum erhöhten Altersarmutsrisiko zu werden.

    Alterssicherung braucht gesamtgesellschaftliche Solidarität!“ 

  • Brigitte Kowas, Bundesarbeitsgemeinschaft kommunale Frauenbüros

    Brigitte Kowas (Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros) Privataufnahme Brigitte Kowas (Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros)

    "Altersarmut in Deutschland betrifft mehrheitlich Frauen.

    Im Alter, nach Jahren für die Familie, Kinder und pflegende Angehörige, abgehängt in Minijobs oder prekären Arbeitsverhältnissen, reicht die Rente nicht zum Leben.

    Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung, dass insbesondere Frauen für ihre oft unentgeltliche Lebensleistung im Alter eine auskömmliche Rente erhalten.

    Altersarmut geht uns alle an!"

  • Agnes Witschen, Erste Vizepräsidentin Deutscher LandFrauenverband e.V.

    Agnes Witschen (1. Vizepräsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes) S. Baur Agnes Witschen (1. Vizepräsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes)

    "Altersarmut ist weiblich!

    Niedrige Löhne und Unterbrechungen der Erwerbsbiografie wegen Kindererziehung und Pflege sind Ursachen für die geringen Renten von Frauen.

    Es wird Zeit, die Renten von Frauen stärker in den Blick zu nehmen und dafür Sorge zu tragen, dass Frau wie Mann nach der Erwerbstätigkeit in Würde leben kann!"

  • Solveig Schuster, Bundesvorsitzende Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.

    Solveig Schuster (Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.) Privataufnahme Solveig Schuster (Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.)

     "Unzulängliche Vereinbarkeit, unterbezahlte wie unfreiwillige Teilzeit, unverschuldete Arbeitslosigkeit = unvermeidbare Armut bis ins Alter!

    Fehlen die Rahmenbedingungen, sind Alleinerziehende nahezu chancenlos. Die Aussicht, trotz der permanenten Dauer- und Doppelbelastung und einer Einkommenssituation, die nicht aus eigenen Kräften zu ändern ist, auch im Alter arm zu sein, empört und ist nicht hinnehmbar!

    Deshalb brauchen wir Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Familienpolitik, die es Alleinerziehenden ermöglichen, heute und auch im Hinblick auf die spätere Rente ein auskömmliches Einkommen zu erwirtschaften.

    Und wir brauchen einen Kurswechsel in der Rentenpolitik, der nicht prekäre Verhältnisse zum Standard macht, sondern auf eine angemessene Anerkennung der Lebensleistung zielt, die auch Kindererziehung und Pflege einschließt!"

 

Hier folgen in Kürze auch ein Foto und Statement von unserer weiteren Partnerin im Frauen-Bündnis gegen Altersarmut:

  • Verband berufstätiger Mütter e.V., Cornelia Spachtholz, Vorstandsvorsitzende