Bundesfrauenkonferenz

Das war die 4. Bundesfrauenkonferenz

Bundesfrauenkonferenz

Das war die 4. Bundesfrauenkonferenz

Die 4. ver.di Bundesfrauenkonferenz 2015 in Berlin Marlene Eltschig ver.di-Frauen schaffen Perspektiven! - die Bundesfrauenkonferenz 2015

Zur 4. ver.di Bundesfrauenkonferenz vom 8. bis 10. Mai 2015 trafen sich rund 260 ver.di-Frauen aus dem ganzen Bundesgebiet in Berlin.

Unter dem Motto „ver.di-Frauen schaffen Perspektiven“ zogen sie Bilanz der letzten vier Jahre und berieten die Positionierungen für die Zukunft.

Zentrale Themen waren die Aufwertung von Erziehungs- und Sozialberufen sowie die Perspektiven für Frauen in der digitalen Arbeitswelt von morgen.

Am rechten Seitenrand sowie in den folgenden Klappboxen finden Sie weiterführende Details zur Veranstaltung und den einzelnen Programmpunkten bzw. Vortragenden als PDF.

  • Kurzüberblick

    IM BLICK ver.di FuG Infobrief "Im Blick"  –

    Im Infobrief der Frauen- und Gleichstellungspolitik bei ver.di "Im Blick" und dem DGB-Magazin "frau geht vor" sind Berichte zur 4. Bundesfrauenkonferenz erschienen.

    Beide Artikel stehen hier als PDF zum Download bereit.

  • Rede: Stefanie Nutzenberger

    Stefanie Nutzenberger auf der 4. ver.di-Bundesfrauenkonferenz 2015 Marlene Eltschig Stefanie Nutzenberger auf der 4. ver.di-Bundesfrauenkonferenz 2015

    ver.di Bundesvorstand Stefanie Nutzenberger forderte in ihrer Eröffnungsrede deutliche Verbesserungen der Arbeits- und Lohnsituation von Frauen.

    "Frauen müssen heute und in der Rente von ihrer geleisteten Arbeit leben können, deswegen ist die Forderung nach existenzsichernden Einkommen so wichtig", sagt Nutzenberger.

    "Ein Weg dorthin führt über die Aufwertung von frauentypischen Berufen, für die ver.di aktuell in der Tarifauseinandersetzung in den Sozial- und Erziehungsdiensten streitet. Nötig ist aber beispielsweise auch eine Umwandlung von Minijobs in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Denn vor allem Frauen stecken in der Armutsfalle Minijob!"

  • Rede: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

    Manuela Schwesig bei der 4. ver.di-Bundesfrauenkonferenz Foto: ver.di / Marlene Eltschig Manuela Schwesig bei der 4. ver.di-Bundesfrauenkonferenz

    Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) bezeichnete ver.di in ihrer Rede als starke Verbündete für die Gleichstellung von Männern und Frauen. Auch für sie führt der Weg zur Gleichstellung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf:

    "Das ElterngeldPlus, der Ausbau der Kinderbetreuung und die bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege sind Schritte hin zu einer Familienarbeitszeit, die Frauen und Männern Zeit für Familie und Chancen im Beruf ermöglicht. Die Politik, aber auch die Tarifpartner sollten das ermöglichen", so Schwesig.

    Eine Mitschrift der Rede, die uns unsere ver.di Kollegin und Vorsitzende des Deutschen Frauenrats Hannelore Buls zur Verfügung gestellt hat, steht hier als PDF zum Download bereit.

  • Rede: Dr. Kira Marrs

    Dr. Kira Marrs, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V., München Marlene Eltschig Dr. Kira Marrs, ISF München

    In einem Vortrag sprach Dr. Kira Marrs vom Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. München (ISF), über Risiken der digitalen Arbeitswelt und Entwicklungschancen von Frauen.

     

    Zum Download: Die Präsentation von Frau Dr. Marrs sowie eine Mitschrift des Vortrages, die uns unsere ver.di Kollegin und Vorsitzende des Deutschen Frauenrats Hannelore Buls zur Verfügung gestellt hat.

  • Politische Runde: Entgrenzung der Arbeit

    Politische Runde auf der Bundesfrauenkonferenz 2015 Marlene Eltschig Politische Runde auf der Bundesfrauenkonferenz 2015  – Mit Frank Bsirske, Elke Hannack, Kira Marrs, Barbara Henke und Moderatorin Anna-Rebekka Helmy.

    In einer Diskussionsrunde stellten die Teilnehmer_innen Elke Hannack, stellv. DGB-Vorstitzende, Barbara Henke, Vorsitzende des Bundesfrauenrats, Dr. Kira Marrs vom ISF München und Frank Bsirske, ver.di-Bundesvorsitzender besonders die Gefahren der „Entgrenzung“ von Arbeit in den Fokus.

    Es bedarf gewerkschaftlicher Anstrengungen diese neuen Arbeitsplätze, sich wandelnde Anforderungen an ein lebenslanges Lernen, die fließenden Übergänge von Arbeit und Leben sowie insgesamt die veränderte Arbeitswelt im Sinne der Beschäftigten zu regulieren.

    Chancen und Risiken müssten erkannt und ausgeglichen bzw. genutzt werden, um eine optimale Work-Life-Balance für die Menschen zu erreichen.

  • Geschäftsbericht

    Barbara Henke, Vorsitzende des Bundesfrauenrats Marlene Eltschig Barbara Henke, Vorsitzende des Bundesfrauenrats
    Manuela Rukavina, Präsidium Bundesfrauenrat Marlene Eltschig Manuela Rukavina, Präsidium Bundesfrauenrat

    Im mündlichen Geschäftsbericht machten Barbara Henke, Vorsitzende des ver.di-Bundesfrauenrats und Manuela Rukavina, Präsidiumsmitglied des ver.di-Bundesfrauenrates deutlich, dass ver.di als Gewerkschaft für den Dienstleistungssektor die Gewerkschaft der Frauen ist:

    Damit müssen in ver.di die Interessen der Frauen politisches „Kerngeschäft“ sein, denn sie sind die Mehrheit der Mitglieder und stellen im Dienstleistungssektor das Hauptmitgliederpotential.

    Die schriftliche Fassung des Geschäftsberichts steht hier als PDF zum Download bereit.

  • Beschlüsse

    Antragsberatung auf der Bundesfrauenkonferenz 2015 Marlene Eltschig Antragsberatung auf der Bundesfrauenkonferenz 2015

    In der Antragsberatung standen über 100 Anträge auf der Tagesordnung. Schwerpunkte bildeten die Chancen und Risiken der digitalen Arbeitswelt, eine lebensverlaufsorientierte Arbeitszeitpolitik, die längst überfällige Entgeltgleichheit sowie die weit verbreiteten sachgrundlosen Befristungen und die zu bekämpfende Frauenaltersarmut.

    Verabschiedet wurde unter anderem eine Resolution zur Aufwertung von Sozial- und Erziehungsberufen, in der die Delegierten die Tarifforderungen auf politischer Ebene und die Streikaktivitäten in den Betrieben solidarisch unterstützen.

    Die Anträge können hier nach Themenbereichen und in der Gesamtübersicht als PDF heruntergeladen werden.

  • World-Café

    World-Café auf der 4. Bundesfrauenkonferenz Marlene Eltschig World-Café auf der 4. Bundesfrauenkonferenz

    Nach der Antragsberatung tauschten sich die Delegierten angeregt in einem World Café zu den wichtigsten Arbeitsfeldern der Konferenz aus.

    Die Themen waren: Digitalisierung, Prekäre Beschäftigung, Arbeitszeit, Entgeltgleichheit und Perspektive 2015.

     

    Die Dokumentation der World-Café-Ergebnisse steht hier zum Download bereit.

  • Abschluss

    Karin Schwendler Marlene Eltschig Karin Schwendler  – Leiterin des ver.di-Bereichs Frauen- und Gleichstellungspolitik

    Aus einer Zusammenfassung der je drei bemerkenswertesten Diskussionspunkte aus den World Café Themen wurden die Aufgaben der Frauen- und Gleichstellungspolitik in ver.di im Ansatz sichtbar.

    Wir haben als ver.di-Frauen schon viel für unsere Kolleginnen erreicht, aber die Herausforderungen und Aufgaben werden nicht weniger!

    Im Sinne des Leitbilds der ver.di Frauen gibt es noch viel zu bewegen: Frau und Mann müssen eigenständig und sozial abgesichert von der eigenen Arbeit und im Alter gut leben können.

    In ihrem Abschlusswort lobte Karin Schwendler, Leiterin des ver.di Bereichs Frauen- und Gleichstellungspolitik, zudem die konzentrierte und engagierte Arbeit der Delegierten.

    Die Konferenz dankte besonders den bisherigen ver.di-Bundesfrauenratsmitgliedern für die gute, konstruktive und motivierte Arbeit im Sinne der Frauen in ver.di.