Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit

Unfassbar: 21 Prozent weniger für Frauen

Gleiches Geld

Unfassbar: 21 Prozent weniger für Frauen

Zum Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit gibt es die "Skandal" von den Frauen im DGB.
Skandal: Flyer der DGB Frauen zum Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit 2018 DGB Skandal: Zeitung der DGB-Frauen zum Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit 2018

ES IST UNFASSBAR! Rund die Hälfte der Bevölkerung hat kaum eine Chance auf ein faires Entgelt. Millionen Frauen stellen fest: Da fehlt noch was! Denn immer noch bekommen sie 21 Prozent weniger Gehalt als Männer.

Die Gründe für Entgeltungleichheit sind vielfältig: Schlecht bezahlt im Frauenberuf oder schlechter bezahlt im Männerberuf. Häufigere Erwerbsunterbrechungen wegen Erziehung und Pflege. Und statt Karrierechancen und Führungspositionen gefangen in Teilzeitfalle oder Minijob. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sind sich einig: Das ist ein Skandal! Die Lücke muss geschlossen werden.

Der große Gehalts-Check

Seit über zehn Jahren kann man sich beim Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung mit dem Lohn- und Gehaltsspiegel über die durchschnittlichen Bruttomonatslöhne in rund 400 Berufen und Tätigkeiten informieren.

Die Angaben werden durch eine kontinuierliche Online-Befragung gewonnen. Dabei werden zum Teil drastische Unterschiede zwischen den Gehältern von Männern und Frauen festgestellt. Ob Altenpfleger/in, Bauingenieur/in oder Verwaltungsangestellte/r, die Entgeltunterschiede sind zum Teil deutlich im zweistelligen Prozentbereich. Und hinzu kommt: Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld werden deutlich häufiger an Männer als an Frauen gezahlt. Das ist ein Skandal!

Mehr dazu in unserer Skandal-Zeitung zum Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit. Jetzt kostenlos. Zum Download.