25. November: gemeinsam laut und sichtbar gegen Gewalt an Frauen!

Jährlich am 25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Auch in 2020 liegt unser Fokus auf der Forderung nach einer zeitnahen Umsetzung der ILO-Konvention und der dafür erforderlichen Ermächtigung der Mitgliedstaaten durch die EU.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) startete dazu eine Fotoaktion in den sozialen Netzen. Im Laufe der Aktionswoche vom 19. bis zum 25.11. wurden die eingesandten Fotos in den Social Media des DGB gepostet, im Anschluss folgte auch ein Kurzvideo der Mitmachaktion. 

Zeichen setzen, nicht nur zum Aktionstag!

Auch bei anderer Gelegenheit könnt ihr die Vorlagen der DGB-Fotoaktion nutzen, nebenstehend findet ihr vier Motive zur Auswahl: einfach in A4 ausdrucken, hochhalten, Foto machen und online posten!

Motivauswahl der DGB-Fotoaktion (PDF | 42,9 kB)

Nein zu Gewalt an Frauen DGB Aktion Schild
© DGB Frauen

Wir sind dabei: NEIN zu Gewalt!

NEIN zu Gewalt an Frauen!
© Frauen in ver.di

Ratify now!

Außerdem fordern wir die Gleichstellungsministerinnen der EU-Staaten auf, sich für die Ermächtigung der Mitgliedsstaaten durch die EU zur Ratifizierung der ILO-Konvention 190 stark zu machen. Denn genau hier stockt das Verfahren zurzeit durch die hartnäckige Blockade einiger Mitgliedsstaaten (Bulgarien, Ungarn und Slowakei) und deshalb kommen wir auch auf nationaler Ebene trotz guter Vorbereitung momentan keinen Schritt auf dem Weg zur Ratifizierung voran.

Mehr Infos:

Zum Abschluss der Aktionswoche fand am 25. November die Fahnenhiss-Fotoaktion vor dem Haus des DGB-Bundesvorstandes statt (wegen Corona natürlich nur im kleinen Rahmen). Weitere Veranstaltungen findet ihr nebenstehend und auf unserer Facebookseite!

Termine zum Tag gegen Gewalt

Die EPSU zum Tag gegen Gewalt

EPSU zum Tag gegen Gewalt an Frauen 2020
© EPSU.org

Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, zum Tag gegen Gewalt:

„Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat 2019 mit ihrer ‚Konvention 190‘ erstmals ein Übereinkommen gegen Gewalt am Arbeitsplatz beschlossen, das eine weltweit gültige Definition von sexueller Belästigung und Gewalt festgelegt. Und die bezieht sich nicht allein auf den Arbeitsplatz, sondern auf die Arbeitswelt insgesamt.

Diese Konvention muss jetzt rasch in der Lebenswelt der Menschen ankommen, denn nur so können sich Männer und Frauen besser gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe in der Arbeitswelt wehren.

Allerdings sind dabei einige Hürden zu nehmen: Die EU-Mitgliedsstaaten müssen das Übereinkommen ratifizieren. Damit sie dies aber überhaupt können, muss die EU, sprich der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs, sie dazu ermächtigen. Doch weil einige Länder, nämlich Bulgarien, die Slowakei und Ungarn, die Beschlussfassung in diesem Rat blockieren, liegt das Verfahren insgesamt auf Eis.

Diese Blockade muss aufgebrochen werden: Gerade die COVID-19-Krise hat gezeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um insbesondere Frauen vor Gewalt zu schützen.

Die EU muss endlich Flagge zeigen und mit gutem Beispiel vorangehen!“ 

Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, zum Tag der Gewalt gegen Frauen
© Elke Hannack / DGB

Mitmach-Aktion des Hilfetelefons: Wir brechen das Schweigen!

Mitmachaktion Hilfetelefon Logo
© Hilfetelefon

Motivauswahl für Betriebsaushang (PDF | 416 kB)

Aushang Betrieb Aktion Stärker gegen Gewalt
© Stärker als Gewalt

Leitfaden zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz (PDF | 1,16 MB)

DGB Leitfaden sexualisierte Gewalt Cover
© DGB

Public Service International (PSI): International Day for the Elimination of Violence Against Women (2017)

ver.di Kampagnen