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Gericht erklärt Vergleich von Abtreibung mit Holocaust für unzulässig

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Gericht erklärt Vergleich von Abtreibung mit Holocaust für unzulässig

Klage von Kristina Hänel gegen Abtreibungsgegner erfolgreich
Schwangerschaft Abbruch Abtreibung schwanger Demo Body Choice Benjamin Clapp, shutterstock.com Wir bleiben dabei: Gegen §219a, für sexuelle Selbstbestimmung!

Die Frauen in ver.di begrüßen das Urteil des Hamburger Landgerichts vom Montag, den 24. August 2020: Demnach sind Vergleiche von Abtreibungen mit dem Holocaust unzulässig. 

Die Frauenärztin Kristina Hänel hatte diesbezüglich gegen einen vehementen Abtreibungsgegner und Aktivisten geklagt, der u.a. auf seiner Webseite diesen (aus unserer Sicht doch absurd anmutenden) Vergleich gezogen hatte und sich dabei auch direkt auf Hänel bezog. 

In einem früheren Verfahren war die Ärztin zu einer Geldstrafe wegen illegaler "Werbung" für Abtreibungen verurteilt worden. Hänel hatte auf ihrem Internetauftritt über die Möglichkeiten eines Schwangerschaftsabbruchs informiert, was in Deutschland nach wie vor verboten ist. Gegen dieses Urteil und den §219a im Allgemeinen hatten nicht nur wir vehement protestiert, dennoch blieb es leider bestehen.

Zum jetzigen Urteil und der erfolgreichen Klage Hänels findet ihr hier mehr Infos:

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