Junge Frauen aktiv für und in ver.di

Rückblick zum digitalen 1. Mai 2020

Aktionstage

Rückblick zum digitalen 1. Mai 2020

DGB-Livestream zeigt nicht zuletzt die wichtige Rolle von Frauen in Gewerkschaften!
1. Mai 2020 DGB Schriftzug Tag der Arbeit DGB Unser Motto zum 1. Mai 2020, dem ersten digitalen Tag der Arbeit

Am Tag der Arbeit 2020 haben wir wegen Corona nicht auf den Straßen demonstriert, sondern über einen Live-Stream im Netz – hier der Rückblick auf eine rundum gelungene Veranstaltung!

Zum ersten Mal seit der Gründung des Deutschen Gewerkschaftsbundes 1949 gab es in diesem Jahr keine Demos und Kundgebungen zum 1. Mai. Denn in Zeiten von Corona heißt Solidarität: mit Anstand Abstand halten. 

Und trotzdem standen wir am Tag der Arbeit 2020 zusammen – digital, in den sozialen Netzwerken, mit einer Live-Sendung haben wir gezeigt: Wir sind da. Wir sind viele. Und wir demonstrieren online unser Mai-Motto: Solidarisch ist man nicht alleine!

Beim digitalen 1. Mai haben sich neben dem DGB auch viele ver.di Bezirke, Landesbezirke und die ver.di Jugend beteiligt, letztere mit einer schönen Lesung auf Facebook zu großartigen, wichtigen Frauen der Frauenbewegung (siehe Video unten).

Dass die Frauen auch in der Gewerkschaft eine große Rolle spielen, war beim digitalen Tag der Arbeit vielerorts durch ihre Beiträge und Auftritte zu merken! Und auch die Wichtigkeit von Frauen in systemrelevanten Berufen und die Wertschätzung für sie wurde an vielen Stellen sichtbar!

Diese Welle der Soidarität werden wir nutzen: Ein Dankeschön für all diese großen Frauen ist prima – aber das reicht uns nicht! Wir bleiben dran an der Aufwertung ihrer Berufe!


Solidarität entscheidet – früher wie heute!

"Wir können es heute schon beobachten: Überall erblühen neue Formen der Solidarität", erklärte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann angesichts der Corona-Krise. Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus zwang die Gewerkschaften aber auch zu einer historisch einmaligen Entscheidung: "Schweren Herzens müssen wir die Kundgebungen am 1. Mai  dieses Jahres leider absagen. Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten!"

Die Corona-Pandemie bedeutet ein Leben im Ausnahmezustand: Viele Menschen können nicht zum Arbeitsplatz, unsere Kinder nicht in die Schulen und Kitas, wir sehen unsere Verwandten nicht mehr, unsere Freundinnen und Freunde, unsere Kolleginnen und Kollegen. Viele sorgen sich um ihre Existenz.

Auch wir Gewerkschaften sehen uns aktuell mit einer neuen Situation konfrontiert, die uns alle extrem fordert. Wir wissen aber auch, wie viel Solidarität bewirken kann: Die Gewerkschaften haben ihre Kraft und Durchsetzungsfähigkeit schon immer aus dem Füreinander-Einstehen der Vielen bezogen. So haben sie für mehr Gerechtigkeit gesorgt und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen erkämpft.

Darum geht es auch heute in der Corona-Krise wieder: Auch jetzt können und müssen wir solidarisch Leben retten. Wir können Verantwortung übernehmen. Für uns und für alle anderen.

Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke zeigte soziale und solidarische Nähe bei physischer Distanz in einer Videobotschaft zum 1. Mai 2020:

Alle, die noch mal schauen wollen oder den Live-Stream am 1. Mai verpasst haben, finden den vollständigen Rückblick auf der Webseite des DGB.

2021 werden wir wieder mit vielen Menschen Straßen und Plätze füllen und den 1. Mai feiern: Das – weltweit – größte Fest der Solidarität. Und wir werden feiern, dass wir die Corona-Krise gemeinsam überwunden haben!

Was hilft am besten in schwierigen Zeiten? Zusammenhalt und Solidarität!

Seid dabei, denn nur gemeinsam sind wir stark! Damit wir gerade in Krisenzeiten erfolgreich verhandeln können – in eurem Interesse!
Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Nichts wie los – für eine starke Sozialgemeinschaft und sichere Perspektiven!


Ich will mehr Infos zu ver.di!

Mehr Aktionen und Infos für Aktive auf unserer Übersichtsseite:

Junge Frauen aktiv in ver.di
© Kay Herschelmann