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Im Blick

Infobrief zur Frauen- und Gleichstellungspolitik
22.04.2024

In knapper Form informiert "Im Blick" regelmäßig über aktuelle Themen aus der Frauen- und Gleichstellungspolitik.

Hier findet ihr die bisherigen Ausgaben in der Reihenfolge ihres Veröffentlichungsdatums:

 

  • IM BLICK 2024

    Im Blick, Ausgabe April 2024

    Europawahl 2024: Was tut Europa für die Frauen?

    Am Sonntag, den 09. Juni 2024, findet die nächste Wahl zum Europäischen Parlament statt. Europa erscheint oft als ein fernes Konstrukt, das wenig mit unserer direkten Lebensrealität zu tun hat. Das ist ein Trugschluss. Viele Entscheidungen, die auf der Ebene der Europäischen Union (EU) getroffen werden, haben direkten Einfluss darauf, was hier bei uns passiert. Auch in Belangen, die vor allem die Frauen betreffen.

    Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein Grundwert der EU. Dies ist bereits in den Römischen Verträgen von 1957 festgehalten. Frauenrechte sind Menschenrechte. Das darf von keinem europäischen Mitgliedsstaat in Frage gestellt werden. Ziel ist es, „ein Europa der Gleichstellung zu schaffen, in dem geschlechtsspezifische Gewalt, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und strukturelle Ungleichheit zwischen Frauen und Männern der Vergangenheit angehören“, so die Gleichstellungsstrategie 2020-2025.

    Doch was bedeutet das konkret für die Frauen? Wir beleuchten das Thema genauer in unserer aktuellen Ausgabe.

     

    Im Blick, Ausgabe Januar 2024

    Eine Bilanz der Vorhaben der Bundesregierung zur Halbzeit

    Die Bundesregierung hatte sich im Koalitionsvertrag viel vorgenommen mit dem Ziel: „Die Gleichstellung von Frauen und Männern muss in diesem Jahrzehnt erreicht werden“, aber wie sieht es mit der Umsetzung zur Halbzeit aus?

    Bisher wurden nur sieben Prozent der Forderungen bzw. Vorhaben umgesetzt, beispielsweise die Erhöhung des Mindestlohns. 16 Prozent sind teilweise angegangen worden, wie die Ratifizierung der ILO-Konvention 190 gegen sexuelle Belästigung. Doch das reicht nicht aus, um echte Gleichstellung zu erreichen, denn drei Viertel der frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen, die im Koalitionsvertrag eingeflossen sind, sind bisher weder vorangetrieben noch umgesetzt worden. Ein Überblick.

     

  • IM BLICK 2021

    Im Blick, Ausgabe Dezember 2021

    Gute Ansätze für die Gleichstellung – auf die Ausgestaltung wird es ankommen! 

    Die Ampel-Koalition hat sich geeinigt und im Koalitionsvertrag die gemeinsamen Vorhaben festgehalten. Der Koalitionsvertrag setzt sich zum Ziel, die Gleichstellung der Geschlechter in diesem Jahrzehnt zu erreichen. Ein sehr ehrgeiziges Vorhaben, das wir als ver.di-Frauen gerne unterstützen! Ein Gleichstellungscheck für künftige Gesetze und Maßnahmen soll zum Einsatz kommen, das hat auch ver.di gefordert

    Auch die Sorgearbeit steht im Fokus des Gleichstellungsvorhabens. Das Pflegegeld soll dynamisiert werden und eine Lohnersatzleistung im Falle pflegebedingter Auszeiten ist geplant.

    Weitere Kernthemen im Überblick: Mindestlohn, Minijobgrenze, Umsetzung der Istanbul Konvention, Streichung des § 219a. 

    Außerdem: Wir begrüßen die Absicht der Koalition, erneut eine Kommission einzusetzen, die sich mit der Reform des Bundeswahlrechts auseinandersetzt, dieses Mal auch mit dem Ziel einer paritätischen Repräsentanz von Frauen und Männern!

     

     

     

     

    Im Blick, Ausgabe März 2021

    Bundestagswahlen 2021: Forderungen der ver.di-Frauen an die Parteien

    Am 26. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Eine Änderung wird diese Bundestagswahl mit Sicherheit bringen: Ein*e neue*r Kanzler*in wird an der Spitze des Landes stehen. Denn Amtsinhaberin Angela Merkel, CDU, hat angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. An ihren Programmen und Kandidierendenlisten arbeiten die Parteien noch. ver.di hat aber bereits Anfang Februar ihre zentralen Anforderungen an die Parteien zur Bundestagswahl vorgelegt, mehr dazu auf unserer Hauptseite.

    Wir Frauen in ver.di formulieren an die Parteien außerdem unsere Forderungen aus frauen- und gleichstellungspolitischer Sicht. 

    Unsere Kernthemen im Überblick: Lohnlücke, Existensicherung, Vereinbarkeit, Homeoffice, Steuerrecht, Parität, Angehörigenpflege, haushaltsnahe Dienstleistungen, Gewalt gegen Frauen, Altersarmut, §219a

    Außerdem: Unterzeichnet die Petition, jede Stimme zählt! Die Krise bewältigen, Zukunft gestalten, Reichtum umverteilen: für eine gerechte Gesellschaft – sozial und ökologisch! 

     

     

     

     

    Im Blick, Ausgabe Februar 2021

    Mehr Kinderkrankentage... aber Homeoffice + Homeschooling = eine Zumutung!

    Die zweite Welle in der Pandemie – harter Lockdown – geschlossene Schulen und Kitas – Lockerungen lassen auf sich warten!

    Bei aller Kritik, die es am Corona-Management unserer Regierung gibt, so hat die Politik doch versucht, auf viele, harte Maßnahmen Hilfsangebote aufzusetzen. Und ja, auch über deren Umsetzung lässt sich diskutieren – das dürfen wir als freie Bürger*innen auch!

    Aber eins ist klar: Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation und wir schaffen es nur gemeinsam, durch die Krise zu kommen – mit Solidarität, Verständnis füreinander und hohem Verantwortungsbewusstsein.

     

  • IM BLICK 2020

    Im Blick, Ausgabe Juni 2020

    Frauen verlieren doppelt durch die Coronakrise

    Eltern an der Grenze der Belastbarkeit

    Frauen stehen in vorderster Reihe, wenn es darum geht, die Krise, in der wir uns seit Monaten befinden, zu bewältigen. Mit 75 Prozent arbeiten überwiegend Frauen in den sogenannten systemrelevanten Berufen. In der Pflege, im Handel, im Sozial- und Erziehungsdienst und im Dienstleistungssektor. 

    Und dennoch werden diese Berufe als typische Frauenberufe schlecht bezahlt. Sorgearbeit ist in der Hauptsache weiblich und ist gesellschaftlich wenig anerkannt.

     

     

     

     

    Im Blick, Ausgabe April 2020

    Corona: Was Eltern und Frauen wissen sollten

    DANKE ist uns nicht genug!

    Die neuen Situationen und die Flut an Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellt die Menschen vor neue Herausforderungen und vor viele Fragen, auf die sie schnell eine Antwort brauchen.

    Wir haben darauf reagiert, informieren zu den aktuellen Sondermaßnahmen für Beschäftigte, Eltern, pflegende Angehörige, Schwangere und legen den Finger auf offene Punkte, an denen die Umsetzung in der Praxis noch hapert und politisch nachgebessert werden muss.

     

  • IM BLICK 2019

    Im Blick, Ausgabe Februar 2019

    § 219a Strafgesetzbuch (StGB)

    Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch

    Ende Januar 2019 hat das Ministeriums der Justiz und Verbraucherschutz den Gesetzentwurf (BMJV) zur Verbesserung der Information über Schwangerschaftsabbrüche auf den Weg gebracht. Das Kabinett hat dem Entwurf Anfang Februar 2019 zugestimmt. Damit sind die Weichen für die Verabschiedung des Gesetzentwurfes gestellt.

    Aber ist in dem Gesetz auch drin, was der Titel verspricht? Leider nein!

     

  • IM BLICK 2018

    Im Blick, Ausgabe Februar 2018

    Entwurf eines Koalitionsvertrages

    Erste Bewertung aus Frauensicht

    Entgeltgleichheit – also gleiches Geld für gleiche und gleichwertige Arbeit – ist noch immer in weiter Ferne. 21 Prozent beträgt in Deutschland die Lohnlücke zwischen dem Einkommen von Männern und Frauen!

    Die Bundesregierung will jetzt ein sogenanntes Lohngerechtigkeitsgesetz auf den Weg bringen, was helfen soll, die Entgeltlücke zu schließen. Sie setzt damit eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um, der allerdings auch enge Grenzen hinsichtlich der möglichen Maßnahmen und deren Reichweite setzt.

     

  • IM BLICK 2017

    Im Blick Nr. 72, Juli 2017

    Entgelttransparenzgesetz endlich in Kraft!

    Bewertung und Handlungsauftrag

    Das neue Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen zwischen Männern und Frauen (Entgelttransparenzgesetz) trat am 6. Juli 2017 in Kraft. Grundsätzlich finden wir das gut!

    Die immer noch skandalösen 21 Prozent Lohnlücke zwischen den Geschlechtern muss allerdings schnellstmöglich abgebaut werden. Wo Tarifverträge gelten, ist die Lohnlücke nachweislich wesentlich kleiner (8 bis 10 Prozent), aber auch diese gilt es abzuschmelzen.

     

Einige gute Gründe für ver.di im Überblick

Als Mitglied genießen Sie alle Vorteile unserer großen Organisation und die Solidarität von mehr als zwei Millionen Kolleginnen und Kollegen.

  • Starke Gemeinschaft

    Gut organisiert

    ver.di ist eine starke Organisation aus knapp 2 Mio. Menschen, die sich zusammengefunden haben, um ihre Interessen durchzusetzen. ver.di finden Sie vor Ort und in Betrieben. Wir machen uns stark für Arbeitnehmerrechte, verhandeln Tarifverträge und setzen die Interessen unserer Mitglieder politisch durch.

  • Solidarität

    Hilfe zur Selbsthilfe

    ver.di sein heißt, sich gegenseitig helfen und unterstützen. Aus diesem Engagement der einzelnen Mitglieder zieht ver.di seine Stärke. Und dieses Netzwerk der Vielen bietet für jeden Einzelnen ganz praktische große und kleine Vorteile: im Job und darüber hinaus.

  • Schutz

    Rechtsberatung und Vertretung

    Wir unterstützen Arbeitnehmer/innen dabei, ihre Interessen und Rechte durchzusetzen. Und sollten Sie sich einmal nicht mehr selbst helfen können, vertreten wir Sie gerne ... im Zweifel durch alle Instanzen.

  • Spezielle Beratungs- und Leistungsangebote

    Gewerkschaft ganz individuell

    In ver.di organisieren sich Menschen aus über 1000 Berufen, die in unterschiedlichen Lebenssituationen stecken. Sie alle finden in ver.di einen kompetenten Ansprechpartner. Genauso vielfältig ist unser Service. Spezielle Angebote gibt es z.B. für Seniorinnen und Senioren, Selbstständige oder Beamte und Beamtinnen.

  • Weiterbilden

    Die beste Zukunftsinvestition

    Wir bieten exklusiv für Mitglieder eine Vielzahl kostenloser Seminare zu Themen wie Arbeitsrecht, Gesundheitspolitik, soziale Kompetenz, Jugendvertretungen, Gleichberechtigung, Betriebsratsarbeit und vieles mehr.

  • Vorteile bei Einkauf, Versichern, Vorsorge & Co.

    Gut gespart

    Versicherungen zu Vorteilskonditionen, Sparen bei Reisen und Einkaufen und weitere Angebote bietet die Mitgliederservice GmbH allen ver.di Mitgliedern.

  • „Meine ver.di“

    Die Online-Plattform für alle ver.di-Mitglieder

    Auf „meine ver.di“ lassen sich Mitgliedsdaten bearbeiten, die Beitragsquittung und die Mitgliederbescheinigung runter laden und direkt ausdrucken, die Gruppenplattformen zur gemeinsamen Diskussion und zur Arbeit an Dokumenten erreichen und alle Informations-Abos verwalten.

Ja, ich will ver.di