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Infobrief der Frauen- und Gleichstellungspolitik
IM BLICK ver.di FuG  –

In knapper Form informiert "Im Blick" regelmäßig über aktuelle Themen aus der Frauen- und Gleichstellungspolitik.

  • Aktuelle Ausgabe

    Im Blick Nr. 72

    Entgelttransparenzgesetz endlich in Kraft!

    Bewertung und Handlungsauftrag

    Das neue Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen zwischen Männern und Frauen (Entgelttransparenzgesetz) trat am 6. Juli 2017 in Kraft. Grundsätzlich finden wir das gut!

    Die immer noch skandalösen 21 Prozent Lohnlücke zwischen den Geschlechtern muss allerdings schnellstmöglich abgebaut werden. Wo Tarifverträge gelten, ist die Lohnlücke nachweislich wesentlich kleiner (8 bis 10 Prozent), aber auch diese gilt es abzuschmelzen.

  • IM BLICK 2015/16 Ausgaben 70-71

    Im Blick Nr. 71

    ver.di-Frauen fordern: Lohngerechtigkeit jetzt!

    Notwendige Inhalte für ein effektives Entgeltgleichheitsgesetz

    Die Bundesregierung will endlich ein sogenanntes Lohngerechtigkeitsgesetz auf den Weg bringen. Sie setzt damit eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um, der allerdings auch enge Grenzen hinsichtlich der möglichen Maßnahmen und deren Reichweite setzt.

    Unsere Forderungen für ein effektives Entgeltgleichheitsgesetz werden wir im anstehenden Gesetzgebungsverfahren vertreten. Wichtig ist jetzt, dass der kommende Entwurf nicht noch von Unionsseite oder durch entsprechenden Druck der Arbeitgeber verwässert wird!

    Im Blick Nr. 70

    ver.di-Frauen schaffen Perspektiven

    4. ver.di-Bundesfrauenkonferenz vom 8.-10. Mai 2015 in Berlin

    Unter dem Motto „ver.di-Frauen schaffen Perspektiven!“ diskutierten 200 Delegierte und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet auf der 4. ver.di-Bundesfrauenkonferenz in Berlin über die Digitalisierung der Arbeitswelt, prekäre Beschäftigung, Entgeltgleichheit, neue Arbeitszeitmodelle und eine bessere Vereinbarkeit.

    In einer lebendigen Antragsberatung und Diskussionsrunden in einem World-Café wurden Grundlagen und Perspektiven der nächsten vier Jahre in der ver.di-Frauen- und Gleichstellungspolitik gelegt.

  • IM BLICK 2013/14 Ausgaben 61-69

    Im Blick Nr. 69

    Elterngeld Plus – neu ab Juli 2015

    Erster Frauen- und gleichstellungpolitscher Kommentar

    Die geplante Reform des Bundeselterngeld und Elternzeitgesetzes wurde von uns unter die Lupe genommen. Zu den Eckpunkten ElterngeldPlus, Flexibilisierung der Elternzeit, Verbesserungen für Alleinerziehende und Partnerschaftsbonus haben wir die Vorteile hervorgehoben. Und eine erste Frauen- und gleichstellungspolitische Kommentierung zusammengestellt.

    Neben einzelnen Verbesserungen bildet die geplante Reform einen Beitrag

    • zur Lebensphasen orientierten Arbeitszeit und Zeitsouveränität
    • zu mehr partnerschaftlichen Arbeitsteilung von Familie und Beruf
    • für Väter, die sich mehr Zeit für ihre Kinder wünschen

    Im Blick Nr. 68

    Am 1. Juli 2014 tritt das "Rentenpaket" in Kraft

    Sind Frauen nun auch im Alter gut versorgt?

    Das sogenannte Rentenpaket besteht aus vier Teilen: Rente mit/ab 63, Erwerbsminderungs-Rente, Mütterrente, Reha-Budget. Die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wird leider nicht zurückgenommen.

    Bekanntlich ergibt sich die Rentenhöhe aus der Erwerbsdauer und der Höhe des im Lebensverlauf erwirtschafteten (sozialversicherungspflichtigen) Einkommens.

    Was haben Frauen von den Änderungen nun zu erwarten? Wie wirken sich diese Änderungen auf die Arbeit der ver.di-Frauen aus? Der Überblick liefert eine frauenpolitische Bewertung.

    Wir sind der Meinung, die eigenständige Existenzsicherung von Frauen und Mann muss sich auch in unseren Sozialsystemen und Gesetzen widerspiegeln! Wir werden dafür weiterhin beharrlich streiten!

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    Ausführlichere Informationen zu „Fragen + Antworten zum Rentenpaket“ sind in den sopoaktuell zu finden:

    Im Blick Nr. 67

    Am 25. Mai 2014 Wählen gehen

    Für neuen Schwung in der europäischen Gleichstellungspolitik

    Die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern gehört zu den Grundwerten der Europäischen Union. Frauen haben aus Europa, dem europäischen Parlament, der europäischen Rechtsprechung in ihren Forderungen nach Gleichberechtigung überwiegend Unterstützung erhalten.

    Dies gilt es auszubauen und weiter zu entwickeln:

    Für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, gleichwertige Arbeit, wirtschaftliche Unabhängigkeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gesundheitsschutz, Frauen in Führungsfunktionen in Europa, europäische Regelungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Und für eine bessere Institutionalisierung der Gleichstellungspolitik in allen Politikbereichen in Europa.

    Im Jahr der Europawahl werden wir von unserem Frauenwahlrecht Gebrauch machen. Am 25. Mai wählen gehen!

    Im Blick Nr. 66

    Koalitionsvertrag

    Noch nie waren in Koalitionsverhandlungen so viele Frauen- und gleichstellungspolitischen Themen auf der Agenda. Das ist ein Fortschritt. Werfen wir aber einen Blick in den Koalitionsvertrag, dann werden die Themen wieder sehr überschaubar und teilweise unkonkret beschrieben. Somit heißt das für uns ver.di-Frauen: nicht nachlassen, bei jeder Gelegenheit die Themen anzusprechen und Druck zu machen, sodass sie auch in unserem Sinne angegangen werden.

    Wichtige Forderungen von ver.di finden sich im Koalitionsvertrag wieder. Das zeigt: sich nachhaltig und beharrlich für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten einzusetzen, zeigt Erfolge.

  • IM BLICK 2011/12 Ausgaben 47-60

    • Zusatz-Informationen zur Nr. 49
  • IM BLICK 2009/10 Ausgaben 36-46

    • Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen-Büros hat als Hintergrund zu diesen Feststellungen die „Arbeitshilfe zur Weiterentwicklung der Organisation der Grundsicherung für Arbeitssuchende“ erstellt.

     

  • IM BLICK 2007/08 Ausgaben 20-35

  • IM BLICK 2005/06 Ausgaben 1-19