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Infobrief der Frauen- und Gleichstellungspolitik
IM BLICK ver.di FuG  –

"Im Blick" informiert regelmäßig über aktuelle Themen aus der Frauen- und Gleichstellungspolitik.

  • IM BLICK 2020

    Im Blick, Ausgabe Juni 2020

    Frauen verlieren doppelt durch die Coronakrise

    Eltern an der Grenze der Belastbarkeit

    Frauen stehen in vorderster Reihe, wenn es darum geht, die Krise, in der wir uns seit Monaten befinden, zu bewältigen. Mit 75 Prozent arbeiten überwiegend Frauen in den sogenannten systemrelevanten Berufen. In der Pflege, im Handel, im Sozial- und Erziehungsdienst und im Dienstleistungssektor. 

    Und dennoch werden diese Berufe als typische Frauenberufe schlecht bezahlt. Sorgearbeit ist in der Hauptsache weiblich und ist gesellschaftlich wenig anerkannt.

     

     

    Im Blick, Ausgabe April 2020

    Corona: Was Eltern und Frauen wissen sollten

    DANKE ist uns nicht genug!

    Die neuen Situationen und die Flut an Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellt die Menschen vor neue Herausforderungen und vor viele Fragen, auf die sie schnell eine Antwort brauchen.

    Wir haben darauf reagiert, informieren zu den aktuellen Sondermaßnahmen für Beschäftigte, Eltern, pflegende Angehörige, Schwangere und legen den Finger auf offene Punkte, an denen die Umsetzung in der Praxis noch hapert und politisch nachgebessert werden muss.

  • IM BLICK 2019

    Im Blick, Ausgabe Februar 2019

    § 219a Strafgesetzbuch (StGB)

    Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch

    Ende Januar 2019 hat das Ministeriums der Justiz und Verbraucherschutz den Gesetzentwurf (BMJV) zur Verbesserung der Information über Schwangerschaftsabbrüche auf den Weg gebracht. Das Kabinett hat dem Entwurf Anfang Februar 2019 zugestimmt. Damit sind die Weichen für die Verabschiedung des Gesetzentwurfes gestellt.

    Aber ist in dem Gesetz auch drin, was der Titel verspricht? Leider nein!

  • IM BLICK 2018

    Im Blick, Ausgabe Februar 2018

    Entwurf eines Koalitionsvertrages

    Erste Bewertung aus Frauensicht

    Entgeltgleichheit – also gleiches Geld für gleiche und gleichwertige Arbeit – ist noch immer in weiter Ferne. 21 Prozent beträgt in Deutschland die Lohnlücke zwischen dem Einkommen von Männern und Frauen!

    Die Bundesregierung will jetzt ein sogenanntes Lohngerechtigkeitsgesetz auf den Weg bringen, was helfen soll, die Entgeltlücke zu schließen. Sie setzt damit eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um, der allerdings auch enge Grenzen hinsichtlich der möglichen Maßnahmen und deren Reichweite setzt.

  • IM BLICK 2017

    Im Blick Nr. 72, Juli 2017

    Entgelttransparenzgesetz endlich in Kraft!

    Bewertung und Handlungsauftrag

    Das neue Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen zwischen Männern und Frauen (Entgelttransparenzgesetz) trat am 6. Juli 2017 in Kraft. Grundsätzlich finden wir das gut!

    Die immer noch skandalösen 21 Prozent Lohnlücke zwischen den Geschlechtern muss allerdings schnellstmöglich abgebaut werden. Wo Tarifverträge gelten, ist die Lohnlücke nachweislich wesentlich kleiner (8 bis 10 Prozent), aber auch diese gilt es abzuschmelzen.