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Minijobs: Prekär, ungesichert, destruktiv

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Minijobs: Prekär, ungesichert, destruktiv

HBS, IAB und ver.di-WiPo zeigen die negativen Auswirkungen von Minijobs.
Armut Hand Münzen wenig Geld schwarzweiß Frantisek Krejci, pixabay.com Minijobs sind meistens prekär und ungesichert.

SPD, Grüne und FDP wollen in einem gemeinsamen Regierungsbündnis Minijobs erleichtern. Die Minijob-Grenze soll auf 520 Euro steigen und an den Mindestlohn gekoppelt sein. 

Wenn der Mindestlohn angehoben wird, geht auch die Minijob-Grenze hoch. Damit wollen die drei Parteien Hürden abbauen, die bisher eine Aufnahme versicherungspflichtiger Beschäftigung erschweren.

Das widerspricht sich allerdings: Minijobs sind nicht sozialversicherungspflichtig, sondern prekär und ungesichert. Häufig bedeuten sie Arbeit zu Niedriglöhnen. Aus Minijobs resultieren keine Ansprüche auf Leistungen aus der Arbeitslosen-, Kranken- oder Pflegeversicherung – und auch nicht auf Kurzarbeitergeld.

Selbst gesetzlich verbriefte Rechte (wie das auf bezahlten Urlaub) werden den Minijob-Beschäftigten oft vorenthalten. Zudem werden sie weitaus seltener Mitglied einer Gewerkschaft. Und anders als oft behauptet gelingt der Übergang aus dem Minijob in reguläre Arbeit nur selten.

Aktuellen Studien zufolge verdrängen Minijobs ganz massiv reguläre, versicherungspflichtige Beschäftigung:

Auch wenn SPD, Grüne und FDP glauben, das verhindern zu können: Setzen sie ihre Pläne um, dann werden Minijobs noch mehr zu Lasten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ausgeweitet.

Das muss verhindert werden! Wir brauchen gute Arbeit – sozialversicherungspflichtig ab dem ersten Euro, gut bezahlt, tarifgebunden und mitbestimmt.

 

Und was bringt außerdem bessere Jobs? Eine starke Gewerkschaft!

Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Jetzt aber los – gemeinsam für faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen!


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