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Frauen in der rechtsextremen Szene – eine Randerscheinung oder …

Veranstaltung
08.10.2021 – 10.10.2021BBZ Berlin Wannsee

Frauen in der rechtsextremen Szene – eine Randerscheinung oder eine politische Gefahr?

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Anmeldung: Ihr könnt euch beim BBZ Berlin unter biz.berlin@verdi.de zum kostenlosen Seminar anmelden.

Informationen: Dieses Seminar sollte bereits im April 2021 stattfinden, aber musste coronabedingt verschoben werden. Weitere Informationen findet ihr auch im Bildungsprogramm auf Seite 125.

In Deutschland gelangen Populisten in die Parlamente und propagieren scheinbar einfache Lösungen. Häufig ist der Populismus verbunden mit der Hetze gegen Geflüchtete und andere Minderheiten sowie mit einer übermäßigen und gefährlichen Politikerschelte. Rechtsextremes Gedankengut ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und gerade auch bei Frauen.

Obwohl Frauen in der männerdominierten Neonazi-Bewegung seit einigen Jahren zunehmend selbstbewusster auftreten, bleiben sie relativ unsichtbar. Bei den Enthüllungen über den NSU wurde offenbar, dass rechte Frauen auch vor terroristischen Aktionen nicht zurückschrecken. Rechtsextremen Frauen gelingt es nach wie vor besser „unsichtbar“ zu bleiben und ihre menschenverachtende Ideologie auf eine „nettere“ Art in die Gesellschaft zu tragen. Dabei sind sie gut vernetzt und medial auf allen Kanälen unterwegs. Scheinbar „unpolitisch“ greifen sie die Themen vorwiegend junger Userinnen auf und verbreiten so ihr demokratiefeindliches Gedankengut.

Ziel des Seminars ist die Auseinandersetzung mit der Thematik der gesellschaftlichen Diskriminierung von Frauen unter dem Aspekt von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Dabei wird die grundsätzliche Frage aufgeworfen, inwieweit von rechtsextremen Frauen eine besondere, „unsichtbare“ gesellschaftliche Gefahr ausgeht.

Wie können sich Frauen dazu verhalten, bzw. welche Haltung nehmen sie dazu ein? Am Beispiel der extremen Rechten wird im Seminar ausgeführt, dass Geschlecht und Sexualität innerhalb rechter Ideologien eine Normierung erfahren, um die Grundlage einer „Volksgemeinschaft“ zu bilden. Diese existiert real zwar zu keinem Zeitpunkt, jedoch wird sie zu einem anzustrebenden Ideal hochstilisiert. Die Teilnehmerinnen lernen, mit ihrer eigenen Haltung und den eigenen Standpunkten in den unterschiedlichsten Situationen – auch in schwierigen Situationen, sprechfähig zu sein.

Und was hilft noch gegen Rechts? Eine starke Gewerkschaft!

Seid dabei, denn nur gemeinsam sind wir stark! Damit wir gerade in schwierigen Situationen einen starken Gegenpol bilden und erfolgreich verhandeln können – in eurem Interesse!
Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

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