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Stätten des Naziterrors in der Ukraine

Veranstaltung
30.08.2020 – 04.09.2020Hotel George, Pl.Mickiewich 1, Lwiw, 79000, Ukraine

Stätten des Naziterrors in der Ukraine

Lemberg (Lwiw, Lwów), Drohobytsch – eine Seminarreise in die West-Ukraine mit dem DGB Bildungswerk NRW
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Zwischen 1914 und 1991 zu sieben verschiedenen Staaten gehörend, u.a. Österreich-Ungarn, Polen, UdSSR, frühere multi-ethnische Stadtgesellschaft, heimgesucht von Stalins Terrororganisationen und Vernichtungskrieg SS, jüdische Gemeinschaft ermordet, Spurensuche an Erinnerungsorten, Lern- und Erlebnisort für prägende historische Entwicklungen im 20 Jahrhundert

Heute Ukraine, im 19. Jahrhundert unter der Habsburger Monarchie die Mitte Europas: in Galizien lebten Menschen aus Polen, Österreich, Ruthenien, Armenien und Italien, Menschen jüdischen Glaubens prägten die Stadt und die Region. Nebeneinander standen katholische und orthodoxe Kirchen und Synagogen. Die Region war auch die Heimat der religiös-mystischen, chassidischen Schtetl-Kultur.

Es gibt zwei Interpretationen: multikulturelle Erfolgsgeschichte versus regelmäßige Wiederkehr von Aufständen, Pogromen. Besonders blutig das 20. Jahrhundert: nach dem Ende des ersten Weltkriegs wurde die Region wieder polnisch. 1939 folgte die Besetzung durch die Sowjetunion. 1941 marschierte die Wehrmacht ein, Pogrome, Massenexekutionen, Deportation und Ermordung der jüdischen Bevölkerung folgten.

Auf unserer Seminarreise begeben wir uns auf multikulturelle Spurensuche in der wunderschönen Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe), geformt von einer Mixtur polnischer, deutscher, galizischer und armenischer Architektur. Wir erkunden die Orte jüdischen Leidens, z.B. das Zwangsarbeits- und Konzentrationslager Janowska sowie den Bahnhof in Kleparow, Deportationsort ins Vernichtungslager Bełżec. Wir besuchen in Drohobytsch, früher eines der großen jüdischen Schtetl, das ehemalige Ghetto.

Heute ist die Ukraine zerrissen zwischen dem EU- und europäisch orientierten Westen und dem Osten, wo von Russland unterstützte Separatisten Autonomie erreichen wollen.

Themenschwerpunkte sind:

  • die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
  • Spurensuche: aktuelles und vergangenes jüdisches Leben
  • Reflexion der Formen und Möglichkeiten der Geschichtsvermittlung, des Gedenkens und der Aussöhnung, des „Lernens aus der Geschichte“

Alle weiteren Details zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr auf der Webseite des DGB-Bildungswerks NRW.

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