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Stätten des Naziterrors in Warschau

Veranstaltung
08.11.2020 – 13.11.2020Hotel Hetman, ul. Ks. Kłopotowskiego 36, Praga-Północ, 03-717 Warschau, Polen

Stätten des Naziterrors in Warschau

Verfolgung, Widerstand und Neubeginn – eine Seminarreise nach Polen mit dem DGB Bildungswerk NRW
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Ghettoaufstand und Warschauer Aufstand, eine zerstörte und originalgetreu wiederaufgebaute Altstadt, ein spektakuläres Museum zur Geschichte der Juden in Polen, heute Boomtown mit gläsernen Büropalästen, ein weitgehend unbekanntes Vernichtungslager u.v.m.

Wie kaum eine andere Stadt Polens hat Warschau unter dem Naziterror gelitten. Nach dem Aufstand 1944, der größten einzelnen Widerstandsaktion im besetzten Europa während des zweiten Weltkriegs, machten die deutschen Truppen die Stadt aus Rache buchstäblich dem Erdboden gleich.

Im Frühjahr 1943 hatte bereits der Ghettoaufstand stattgefunden, der mit dem Tod von 300.000 polnischen Menschen jüdischen Glaubens dort oder im KZ Treblinka endete. Literarisch und filmisch wurde er unter anderem durch Wladislaw Szpilmanns „Pianist“ und die Memoiren Marcel Reich-Ranickis bearbeitet.

Sofort nach dem Krieg, schon im Kommunismus, wurde die Altstadt äußerlich originalgetreu und prachtvoll wiederaufgebaut. Heute ist Warschau DIE Boomtown und prunkt mit modernen Glaspalästen und regem Geschäftsleben.

Auf unserer Seminarreise besuchen wir die authentischen Orte, auch das ehemalige Vernichtungslager Treblinka und beschäftigen uns mit dem Leben und Leiden unter der NS-Besatzung und dem Schicksal der Überlebenden. Wir erkunden das hochmoderne, multimediale Museum des Warschauer Aufstands und das Polin, Museum der Geschichte der polnischen Jüdinnen und Juden.

Ein Blick auf das heutige polnisch-deutsche Verhältnis rundet das Seminar ab.

Grundlage ist die Erarbeitung von historischem Wissen, darauf aufbauend der Diskurs über eigene, direkte oder vermittelte Erfahrungen mit Unterdrückung und Verfolgung, aber auch Zivilcourage.

Themenschwerpunkte sind:

  • die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
  • Spurensuche: aktuelles und vergangenes jüdisches Leben
  • Reflexion der Formen und Möglichkeiten der Geschichtsvermittlung, des Gedenkens und der Aussöhnung, des „Lernens aus der Geschichte“

Alle weiteren Details zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr auf der Webseite des DGB-Bildungswerks NRW.

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