Gleiches Geld

NEIN zum Gender Pay Gap: Beispiel Island

Gleiches Geld

NEIN zum Gender Pay Gap: Beispiel Island

Kaum ein Arbeitgeber zahlt für "gleiche Arbeit gleiches Geld"
Equal Pay Day Gleiches Geld Michele Paccione, Shutterstock.com Ob Frau, Mann, queer, mit Migrationshintergrund oder Behinderung: Gleiches Geld für alle!

„Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ ist ein Grundsatz, an den sich kaum ein Unternehmen hält. Island will Firmen jetzt zur Lohngleichheit zwingen. (Text von 

Männer und Frauen verdienen auch 2017 noch nicht gleich viel, denn es gibt immer noch Menschen:

  • die die Leistung von Frauen schlicht als geringer einstufen;
  • die Frauen selbst die Schuld am geringeren Einkommen zuweisen, sie müssten doch nur das gleiche verlangen oder offensiver ihre Forderung vertreten.

Allerdings geht es in der Debatte nie um Maßnahmen, die Politik, Betriebe oder Dienststellen einleiten sollten. Doch zur Feier des diesjährigen Frauentages geht Island mit gutem Beispiel voran und ergreift die Initiative!

"Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht. Wir müssen sicherstellen, dass Frauen und Männer die gleichen Möglichkeiten im Arbeitsleben haben. Es liegt in unserer Verantwortung, jede Maßnahme zu ergreifen, die das ermöglicht.“

Isländisches Ministerium für Gleichstellung und Soziale Angelegenheiten

Bis 2020 will das skandinavische Land Unternehmen dazu bringen, ihre Gehälter fair festzulegen. Wer über 25 Angestellte beschäftigt, müsse sich zwingend von der isländischen Regierung zertifizieren lassen, dass im jeweiligen Betrieb eine gerechte Lohnpolitik herrscht.

Ein solches Zertifikat würde nicht nur für mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern sorgen, sondern auch Menschen mit verschiedenen Hautfarben, mit Behinderung oder Migrationshintergrund und auch Queers vor Lohnbenachteiligung schützen.

Sollte sich diese Maßnahme tatsächlich als erfolgreich erweisen, könnte sie für andere europäische Länder zum Vorbild werden.

 

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