Gute Arbeit

Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Kollegialität im Corona-Modus

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Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Kollegialität im Corona-Modus

Praxiswissen: Homeoffice bietet Chancen für Beschäftigte, birgt aber auch die Gefahr der Überforderung.
Frau Homeoffice Kinderbetreuung Corona junge Frau Stress gestresst Kind Kzenon, depositphotos.com Die Corona-Krise verlangt gerade Frauen besonders viel ab.

Seit März 2020 ist das Homeoffice für viele Beschäftigte zum zentralen Ort der Arbeit geworden. Schnell mussten neue Formen der digitalen Kooperation auf Distanz entwickelt werden. 

Damit verbunden sind zahlreiche Herausforderungen, u.a. Belastungen durch gleichzeitige Kinderbetreuung, die oft nicht hinreichende technische und räumliche Ausstattung Zu Hause, die notwendige zeitliche (Eigen-)Strukturierung des Arbeitsalltags und die Distanz zu Kolleg*innen, die neue Formen der Kommunikation und Abstimmung untereinander erfordern. 

Im besten Fall kommt dies Bedürfnissen von Beschäftigten nach und stabilisiert Prozesse. Es besteht allerdings auch die Gefahr, dass gerade Frauen neben dem Homeoffice in die Sorgerolle gedrängt werden. Um der Gefahr individueller Überforderung zu begegnen, müssen klare Grenzen gezogen werden. 

Im Projekt „Orts- und zeitflexibles Arbeiten“ werden seit längerer Zeit Interviews in verschiedenen Fallbetrieben geführt, die bereits vor Corona Betriebsvereinbarungen zu orts- und zeitflexiblem Arbeiten abgeschlossen haben. Betriebsräte, Personalverantwortliche und Beschäftigte werden zu ihren Erfahrungen mit diesen flexibilisierten Arbeitsformen vor dem März 2020 befragt, aber auch dazu, wie sie die Umstellung durch Corona erlebt haben und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Alle Infos dazu findet ihr auf der Webseite des Mitbestimmungsportal der Hans-Böckler-Stiftung:

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