Gute Arbeit

Stress lass nach!

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Stress lass nach!

Der DGB-Index Gute Arbeit 2019 legt den Fokus auf die Arbeitsintensität in Deutschland.
Überlastung, Arbeitsplatz, Schreibtisch, Stress ikostudio, Bild-ID #5073935, depositphotos.com Überlastung: ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland arbeitet am Limit.

Immer mehr zu tun in der gleichen Zeit, die Arbeitsmenge ist einfach zu hoch. Deshalb lassen Beschäftigte Erholungspausen ausfallen und fühlen sich nach der Arbeit oft erschöpft.

Jeder und jede vierte Beschäftigte in Deutschland arbeitet am Limit. Das ist das Ergebnis des diesjährigen "DGB-Index Gute Arbeit“, der Anfang Dezember veröffentlicht wurde. Das Schwerpunktthema der bundesweiten Repräsentativerhebung mit dem DGB-Index Gute Arbeit 2019 ist Arbeitsintensität.

Die Ergebnisse der Befragung von über 6.500 zufällig ausgewählten abhängig Beschäftigten zeigen, dass hohe Arbeitsbelastungen in Deutschland weit verbreitet sind. Neben einem hohen Zeitdruck bei der Arbeit und zunehmender Arbeitsverdichtung berichten viele Befragte über quantitative Überlastung.

Der Grund ist häufig eine zu wenig Personal. 38 Prozent der Beschäftigten geben an, dass sie wegen fehlendem Personal mehr Arbeit bewältigen bzw. länger arbeiten müssen. Diese Gruppe leistet deutlich häufiger Überstunden und macht Abstriche bei der Qualität der Arbeit, um das geforderte Arbeitspensum schaffen zu können.

Wie Überlastung vermieden werden kann? Zum Beispiel durch Anpassung und Umverteilung der Arbeitsmenge oder Anpassung der Ziele bei unvorhergesehenen Ereignissen. Damit Arbeit nicht krank macht!

Die Ergebnisse zeigen allerdings auch, dass zwei Drittel der Beschäftigten ihre Arbeitsmenge gar nicht oder nur in geringem Maß beeinflussen können... 

Auf der Webseite des DGB gibt es die komplette Meldung sowie den DGB-Index als PDF zum Download:

Und was hilft am besten gegen Überlastung? Eine starke Gewerkschaft!

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