Existenzsicherung

Nach der Wahl: Unsere Forderungen an die zukünftige Regierung

Existenzsicherung

Nach der Wahl: Unsere Forderungen an die zukünftige Regierung

Die eigenständige Existenzsicherung ist das Ziel – dazu brauchen wir gute Rahmenbedingungen!
Bundestag Regierung Politik Plenarsaal clareich, pixabay.com Die feministische Perspektive gehört in die politische Debatte um die Bewältigung der Corona-Krisenfolgen!

Die Stimmzettel der Bundestagswahl sind längst ausgezählt und die Koalitionsverhandlungen laufen auf Hochtouren. Doch das ändert nichts an unseren Forderungen an die zukünftige Regierung!

Die eigenständige Existenzsicherung ist das Ziel! Gute, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und gleichberechtigte Teilhabe-Chancen am Arbeitsmarkt sind die Basis für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen und Männern.

Die nächsten vier Jahre dürfen nicht von Minimalkonsensen und Formelkompromissen in der Sozial- und Klimapolitik geprägt sein!

Frank Werneke, Vorsitzender der ver.di

Mit ungeahnter Schnelligkeit und Härte haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie unser Leben und Arbeiten verändert. Dabei sind Frauen in besonderer, vielfältiger Weise betroffen. Sie arbeiten unter erschwerten Bedingungen in systemrelevanten Berufen.

Insbesondere Frauen müssen Homeoffice, Kinderbetreuung und/oder Homeschooling unter einen Hut bekommen und kümmern sich häufig um zu pflegende Angehörige und tragen – oftmals allein – die Verantwortung für die Haus- und Sorgearbeit.

Viele Frauen sind in der Pandemie von enormen Einkommenseinbußen durch Kurzarbeit, unfreiwillige Teilzeitbeschäftigung, Verlust des Minijobs und Arbeitslosigkeit betroffen. Wie unter einem Brennglas wurden die von ver.di seit Jahren bemängelten Rahmenbedingungen zur Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben mehr als deutlich sichtbar!

Die feministische Perspektive gehört in die Debatten um die Bewältigung der Krisenfolgen. Das Handeln der zukünftigen Regierung muss sich daran ausrichten. Die Post-Covid-Phase muss auch dafür genutzt werden, um die strukturellen Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen zu überwinden – keine Rückkehr zum business as usual!

Nach der Bundestagswahl 2021: In unserer Ausgabe 03/2021 der IM BLICK findet ihr nochmals die Forderungen der ver.di-Frauen an die Parteien! 


In den Gesprächen der zukünftigen Regierung darf die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen nicht unter den Verhandlungstisch fallen! Dafür steht auch das DGB-Projekt "Was verdient die Frau?". Auf Instagram, Twitter und Facebook beleuchtet die Kampagne #FreieFahrtfürGleichstellung regelmäßig Themen, die bei der Regierungsbildung unbedingt beachtet werden müssen.

Das zivilgesellschaftliche Bündnis Sorgearbeit fair teilen wendet sich zu Beginn der Koalitionsverhandlungen an die verhandelnden Parteien und fordert einen gleichstellungspolitischen Aufbruch für die faire Verteilung unbezahlter Sorgearbeit, damit Frauen über den gesamten Lebensverlauf ein existenzsichern des Einkommen erwirtschaften können und Männer mehr Sorgearbeit übernehmen.

"Der Handlungsbedarf ist riesig, es bedarf grundsätzlicher Weichenstellungen, um das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen“, betont der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. 

Die aktuelle Ausgabe der ver.di-News liefert einen Kurzbericht zur Bundestagswahl:

Und was hilft noch im Kampf für Geschlechtergerechtigkeit? Eine starke Gewerkschaft!

Seid dabei und gebt uns Rückendeckung! Als ver.di-Mitglied und damit als Teil unserer Basis könnt ihr uns effektiv unterstützen.

Denn wir sind umso stärker, je mehr wir sind. Und umso besser setzen wir auch unsere gemeinsamen Interessen durch.

Deswegen: Mitmachen, mitreden, mitbestimmen!
Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Jetzt aber los – gemeinsam solidarisch, für echte Gleichstellung!


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Mehr Infos zur Existenzsicherung auf unserer Themenseite:

Frau aktiv für gute Löhne
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