Sexismus & Gewalt

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Sexismus & Gewalt

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Ampelregierung plant entschlosseneres Vorgehen gegen geschlechtsspezifische Gewalt
Gewalt gegen Frauen geschlechtsspezifische Gewalt Sexismus Hilfe Tinnakorn, depositphotos.com Von Gewalt betroffene Frauen und Kinder brauchen staatliche Hilfe!

Die Ampelregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, die weitere Umsetzung der Istanbul-Konvention mit einer Strategie auf Bundesebene gegen häusliche Gewalt und geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen stärker voranzutreiben.

Die Istanbul-Konvention verpflichtet Deutschland, auf allen staatlichen Ebenen alles dafür zu tun, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, Betroffenen Schutz und Unterstützung zu bieten und Gewalt zu verhindern. Da es belastbare Daten braucht, um das Ausmaß geschlechtsbezogener Gewalt in Deutschland zu erfassen und politisch angemessen reagieren zu können, soll eine unabhängige Berichterstattungsstelle die Situation und die Wirkungen der politischen Maßnahmen daten- und evidenzbasiert beobachten.

Von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder brauchen überall im Land Zugang zu Schutz und Beratung.

Bundesfrauenministerin Lisa Paus

Der runde Tisch „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" ist unter der Leitung von Bundesfrauenministerin Lisa Paus am 06. Mai 2022 zum ersten Mal in der aktuellen Legislaturperiode zusammengekommen. Die Sitzung bildete den Auftakt für die Beratungen über eine bundesgesetzliche Regelung des Rechts von Frauen und ihren Kindern auf Schutz und Beratung bei Gewalt. Lisa Paus betonte die Wichtigkeit einer bundesgesetzlichen Regelung für den bedarfsgerechten Ausbau des Hilfesystems. Denn obwohl es bundesweit rund 350 Frauenhäuser, 100 Schutzwohnungen und mehr als 600 Beratungsstellen gibt, reiche das Schutzsystem derzeit vielerorts nicht aus.

In ihren Beratungen am runden Tisch „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ hatten sich Bund, Länder und Kommunen in der vergangenen Legislaturperiode bereits mit breiter Mehrheit für eine bundesgesetzliche Regelung ausgesprochen. Das dazu verabschiedete Positionspapier soll die Grundlage für einen Gesetzentwurf in dieser Legislaturperiode bilden. Ziel ist es, Verlässlichkeit für alle gewaltbetroffenen Frauen mit ihren Kindern zu schaffen und sicherzustellen, dass sie bundesweit professionelle Unterstützung gegen Gewalt erhalten können.

Mehr Infos zum Thema gibt es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 


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