Internationales

Frieden für die Ukraine und ganz Europa JETZT!

ver.di-Gewerkschaftsrat verabschiedet Resolution zum Krieg in der Ukraine
25.03.2022
Für ein friedvolles Zusammenleben und eine Welt ohne Krieg!

In seiner Resolution verurteilt der ver.di-Gewerkschaftsrat den russischen Angriffskrieg und die gewaltsame Verschiebung von Grenzen. 

Der Gewerkschaftsrat begrüßt außerdem das bislang schnelle und unmissverständliche Handeln der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten im Umgang mit der Fluchtbewegung. Es sei dringend notwendig, die Grenzen für die Millionen Flüchtende ohne Unterschied offenzuhalten und ihnen Schutz und Hilfe zu geben.

Gemeinsam mit dem DGB und den anderen Mitgliedsgewerkschaften unterstützt ver.di solidarisch auch durch praktisches Handeln, materiell durch Spenden an den Verein Gewerkschaften helfen e. V. sowie durch die Bereitstellung von Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete in den ver.di-Bildungszentren. Auch vor Ort und in den Betrieben und Dienststellen sind Solidarität und Hilfe das Gebot der Stunde.

Die Resolution in voller Länge findet ihr auf unserer ver.di-Sonderseite zum Thema.

In einer Solidaritätserklärung wandte sich die Gewerkschaft direkt an die ukrainische Bevölkerung.

 

Unsere Solidarität und unser Respekt gehört den mutigen Menschen in der Ukraine. Präsident Putin, beenden Sie diesen Angriffskrieg!

Frank Werneke, ver.di-Vorsitzender

„Der Angriffskrieg Russlands auf euer Land ist durch nichts zu rechtfertigen“, heißt es in der Erklärung und weiter:

„Wir verurteilen diesen Angriffskrieg zutiefst und stehen an der Seite des ukrainischen Volkes, das sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnimmt. Grenzen dürfen in Europa nicht gewaltsam verschoben werden. Wir wollen ein Europa des Friedens, der Freiheit, der Demokratie und der Achtung der Menschenrechte!“

Die vollständige Erklärung (auch auf Ukrainisch) findet ihr auf unserer ver.di-Sonderseite zum Thema.

08. März Bündnis Peine: Statement zum Krieg in der Ukriane

„Wir Gewerkschaftsfrauen sind schockiert und maßlos empört über den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine! Wir fordern die russische Regierung auf, ihren Angriffskrieg sofort zu stoppen und den Frieden in der Ukraine wieder herzustellen“, sagt Nanni Rietz-Heering, Vorsitzende des DGB-Kreisfrauenausschusses Peine.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl begleiten die flüchtenden Kinder mit ihren Müttern und Großmüttern auf ihrem Weg ins Asyl. Mögen sie so gesund es geht dem Krieg entkommen und hilfreiche Hände finden! Als wäre die weltweite Coronapandemie nicht schon schrecklich genug, wird diesen armen Menschen noch ein sinnloser Krieg aufgebürdet. Legt die Waffen nieder: sofort!

 

 

08. März Bündnis Peine: Videostatement zum Weltfrauentag und zum Krieg in der Ukraine

DGB-Frauen für die Ukraine

Krieg wirkt sich für Frauen anders aus als für Männer: Frauen und Mädchen leiden viel stärker unter geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt. Frauen spüren die Folgen für die Versorgung der Zivilbevölkerung als erste und am stärksten. Deswegen müssen Hilfe und Unterstützung in kriegerischen Auseinandersetzungen die besondere Betroffenheit von Frauen und geschlechtsspezifische Formen der Gewalt berücksichtigen.

Die DGB-Frauen fordern die Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag angekündigte feministische Außenpolitik jetzt umzusetzen und mit Nachdruck auf die Einhaltung der UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ zur Beteiligung von Frauen in internationalen Friedens- und Sicherheitsprozessen zu drängen. Frauen müssen eine zentrale Rolle in der Konfliktlösung spielen, um nachhaltig Frieden zu sichern!

Wir fordern Bund, Länder und Kommunen auf, sich auf die Unterbringung und Unterstützung der aus dem Kriegsgebiet flüchtenden Menschen so vorzubereiten, dass sie auch den besonderen Bedürfnissen und Bedarfen von Frauen und Mädchen gerecht werden, z. B. durch frauenspezifische Informationen und geschlechtersensible medizinische und psychologische Betreuung und Unterstützung. 

Die vollständige Erklärung findet ihr auf der Webseite der DGB-Frauen

Was hilft noch beim Kampf für Frauen- und Menschenrechte? Eine starke Gewerkschaft!

Seid dabei und gebt uns Rückendeckung! Als ver.di-Mitglied und damit als Teil unserer Basis könnt ihr uns effektiv unterstützen.

Denn wir sind umso stärker, je mehr wir sind. Und umso besser setzen wir auch unsere gemeinsamen Interessen durch.

Deswegen: Mitmachen, mitreden, mitbestimmen!
Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Jetzt aber los – gemeinsam solidarisch gegen jede Form von Gewalt!


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